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<rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><channel><title>Bauberufe.net: Deine Ausbildung am Bau</title><link>http://www.bauberufe.net/</link><description>Informiere dich über die Möglichkeiten zur Ausbildung am Bau!</description><language>de</language><image><title>Bauberufe.net: Deine Ausbildung am Bau</title><url>http://www.bauberufe.net/fileadmin/immages/website/zdb_logo_xml-feed.jpg</url><link>http://www.bauberufe.net/</link><width></width><height></height><description>Informiere dich über die Möglichkeiten zur Ausbildung am Bau!</description></image><generator>TYPO3 - get.content.right</generator><docs>http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs><lastBuildDate>Mon, 23 Apr 2012 16:13:00 +0200</lastBuildDate><item><title>Nicht nur am Girls' Day: Frauen sind im Baugewerbe aktiv</title><link>http://www.bauberufe.net/informationen/neues/neues-detailanzeige/article/nicht-nur-am-girls-day-frauen-sind-im-baugewerbe-aktiv.html</link><description>Film stellt junge Frauen vor, die sich für eine Ausbildung am Bau entschieden haben</description><content:encoded><![CDATA[&quot;Keine Scheu vor der Männerdomäne Bau!&quot; – das ist das richtige Motto für die Berufswahl von jungen Frauen. &quot;Keine Scheu vor der Männerdomäne Bau!&quot; – so lautet auch der Titel eines Films, den der Zentralverband des Deutschen Baugewerbe (ZDB) auf www.youtube.de/baukanal und auf www.bauberufe.net veröffentlicht hat. Anlässlich des bundesweiten Berufsorientierungstages Girls' Day 2012 am 26. April 2012 will der ZDB Mädchen zwischen 14 und 20 Jahren motivieren, sich über die interessanten und vielfältigen Ausbildungsberufe auf dem Bau zu informieren.
<br />Der Film stellt fünf junge Frauen vor, die sich bewusst für eine Ausbildung am Bau entschieden haben. Das sind die angehende Maurerin Melanie, Straßenbauerin Ann-Marie, Isoliererin Janina, Fliesenlegerin Lisa und Zimmerin Julia. Anlässlich des Girl‘sDay berichten sie, warum es ihnen auf dem Bau gefällt und welche Motivation sie hatten, sich auf die Männerdomäne Bau einzulassen.
<br />Alle fünf jungen Frauen wollten beruflich etwas Handwerkliches machen und scheuen weder Wind noch Wetter noch die körperliche Arbeit. Mit entsprechendem Talent und Vorlieben ist der Bau ein interessantes Arbeitsfeld - auch und gerade für Frauen. Die fünf Frauen im Film, die alle noch in der Ausbildung stehen, stellen überzeugend dar, wo sie als Frauen gegenüber ihren männlichen Kollegen am Bau punkten können.
<br />Mit rund 70.000 Unternehmen und 735.000 Beschäftigen ist das Deutsche Baugewerbe ein attraktiver Arbeitsgeber. Die Unternehmen des Baugewerbes bilden in 18 gewerblich-technischen Berufen von B – wie Beton- und Stahlbetonbauer – bis Z – wie Zimmerer - aus. Die Bauwirtschaft insgesamt ist der größte Arbeitgeber in Deutschland.<br /><br />]]></content:encoded>
<category>Allgemein</category>
<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 16:13:00 +0200</pubDate>
</item>
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<title>Zimmerer-Europameisterschaft 2012: Der beste Zimmerer Europas kommt aus Deutschland</title>
<link>http://www.bauberufe.net/informationen/neues/neues-detailanzeige/article/zimmerer-europameisterschaft-2012-der-beste-zimmerer-europas-kommt-aus-deutschland.html</link>
<description>Deutschland ist die beste Zimmerer-Nation Europas.
</description>
<content:encoded><![CDATA[<b>Zimmerer-Europameister 2012 in der Einzelwertung wurde Andreas Fichter (19) aus Deutschland, Silber ging an York Niklas Petersen (22) ebenfalls aus Deutschland, Bronze wurde zweimal übergeben: an Domise Moïse (22) aus Frankreich und an Stefan Oppliger (19) aus der Schweiz. <br />In der Mannschaftswertung lag Deutschland auf Platz eins, gefolgt von der Schweiz und von Frankreich auf dem dritten Rang. <br /><br />Die Zimmerer-Europameisterschaft 2012 fand vom 31. Januar bis 2. Februar 2012 parallel zur Messe DACH+HOLZ International 2012 in Stuttgart statt. 22 Teilnehmer aus zehn Ländern nahmen teil und zeigten handwerkliches Können der Meisterklasse. <br /><br /></b>
Die Wettbewerbsteilnehmer im Alter bis maximal 23 Jahre hatten an drei Wettbewerbstagen 22 Stunden Zeit, um ein Dachstuhlmodell zu erstellen. Dabei ging es um Präzision und Genauigkeit beim Messen, Sägen und Zusammenbauen. Die Bewertung erfolgte durch die internationale Jury, für die jedes Land einen Experten stellte. Die Juryleitung lag beim Chefexperten aus Italien, dem Holzbauunternehmer aus Südtirol und Europameister bei der ersten Zimmerer-EM im Jahr 1994 Alexander Schötzer, der auch die Siegerehrung vornahm. <br /><br />
Die Zimmerer-Europameisterschaft 2012 stand unter der Schirmherrschaft des deutschen Bundesministers für Wirtschaft und Technologie, Dr. Philipp Rösler. Sein Staatssekretär, Ernst Burgbacher, zugleich Mittelstandsbeauftragter der Bundesregierung, hatte sich bei der Messeeröffnung am Dienstag ein Bild vom Wettbewerb gemacht. <br /><br />
Der 10. Europäische Berufswettbewerb wurde im Rahmen der Nachwuchsförderung zum 10. Mal von der Europäischen Vereinigung des Holzbaus (EVH) veranstaltet. Die Durchführung lag bei Holzbau Deutschland – Bund Deutscher Zimmermeister im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes. <br /><br />
Auf der Siegerehrung erklärte Ullrich Huth, Vorsitzender von Holzbau Deutschland: „Unsere jungen Zimmerer haben in einem spannenden Wettbewerb Können, Leistungsbereitschaft, Engagement, Nervenstärke und Fairness gezeigt. Unsere Branche kann auf diesen Nachwuchs stolz sein. Wir freuen uns, dass die EM auf so großes Interesse seitens der Messebesucher und der Öffentlichkeit stieß.“<br /><br />
Für den Premiumsponsor VELUX sprach Geschäftsführer Dr. Sebastian Dresse: „Mit der Europameisterschaft wollten wir auf den Zimmerer-Beruf weit über die Holzbaubranche hinaus aufmerksam machen und haben uns über die gezeigten fachlichen Fähigkeiten der Zimmerer mit ihrer Gewinnermentalität und Teamgeist sehr gefreut.“<br /><br />
„Mit der EM wollen wir für unser Handwerk werben, über die Ausbildungsleistungen in den einzelnen Ländern informieren und durch den intensiven Erfahrungsaustausch die Zimmerer-Ausbildung in Europa auf hohem Niveau angleichen“, erklärte Georg König, Präsident der Europäischen Vereinigung des Holzbaus.<br /><br />
Die Durchführung der Zimmerer-Europameisterschaft 2012 war nur durch das Sponsoring von zwölf Unternehmen der Holzbaubranche möglich, die mit ihrer Unterstützung Verantwortung für den Nachwuchs im Holzbau gezeigt haben. Der Dachfenster-Anbieter VELUX war Premiumsponsor. Goldsponsoren waren Pavatex, Isover, HECO-Schrauben, Wienerberger, Würth und Saint Gobain Building Distribution Deutschland GmbH. Fermacell, Eternit, Mafell und metabo waren Silbersponsoren. Mafell und metabo waren zudem Maschinen- und Gerätesponsor bei der Europameisterschaft. Als Bronzesponsor war ITW Befestigungssysteme dabei.
Weiteres Infos in Deutsch, Englisch und Französisch <br /> unter <a name="OLE_LINK1"></a><link http://www.zimmerer-europameisterschaften.de/ _blank external-link-new-window www.zimmerer-europameisterschaften.de>www.zimmerer-europameisterschaften.de</link>
<br />Bildmaterial zur EM 2012 unter <link http://www.zdb.de/ _blank external-link-new-window www.zdb.de>www.zdb.de</link>. ]]></content:encoded>
<category>Allgemein</category>
<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 15:42:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title>Girls'Day: Isoliererin Janina Plätzmüller weiß sich zu behaupten</title>
<link>http://www.bauberufe.net/informationen/neues/neues-detailanzeige/article/girlsday-isoliererin-janina-plaetzmueller-weiss-sich-zu-behaupten.html</link>
<description>&quot;Ich wollte sicher sein, dass es dieses Mal wirklich das richtige für mich ist&quot;</description>
<content:encoded><![CDATA[Es sind Kontraste, die das bisherige Berufsleben von Janina Plätzmüller aus Duisburg geprägt haben. Nach einer abgebrochenen Ausbildung zur Verkäuferin, einem einjährigen Praktikum im Friseursalon und der Arbeit in einem Nagelstudio hat die 24jährige jetzt ihren Traumberuf im Handwerk gefunden. Als angehende Wärme-, Kälte- und Schallschutz-Isoliererin im dritten Lehrjahr ist sie in einer Männerdomäne tätig und scheut sich nicht davor, durch dreckige Kriechkeller zu krabbeln und sich dabei schmutzig zu machen. Aber „ein bisschen Mädchen-like muss sein“, erklärt sie mit Bestimmtheit. Das geschminkte Gesicht und lackierte Fingernägel gehören für Janina zu ihrem Äußeren dazu, auch wenn die Hände aufgrund des Umgangs mit Blechen und Kunststoffen einen hohen täglichen Pflegebedarf benötigen.
Die Entscheidung, eine Lehre als Wärme-, Kälte- und Schallschutz-Isoliererin zu machen, hat Janina gründlich überlegt. „Ich wollte sicher sein, dass es dieses Mal wirklich das richtige für mich ist.“ Ein Jahr hat sie sich Zeit genommen und den Beruf als Praktikantin im väterlichen Isolierbetrieb ausprobiert. Das heißt, sie hat Dämmungen gegen Wärme, Kälte und Schall gefertigt und Isolierbekleidungen aus Blechen und Kunststoffen in Einfamilienhäusern wie bei gewerblichen Bauten montiert. Dann war sie sich sicher: „Die Arbeit bringt Spaß!“ Janina Plätzmüller begann bei einem Berufskollegen ihres Vaters die Ausbildung und fand sich bei der überbetrieblichen Ausbildung im Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB) in Krefeld als einzige Frau unter 20 jungen Männer wieder. „Natürlich werde ich angeguckt“, so Janina, „aber das legt sich schnell und auch in der Kneipe geht es mir nicht anders!“ Inzwischen genießt sie den lockeren Umgang mit den Kollegen. Und wenn doch mal ein Spruch kommt, gibt es halt einen zurück. Die Duisburgerin ist nicht auf den Mund gefallen und weiß sich zu wehren. „Aber der Umgangston auf dem &nbsp;Bau ist nicht so ordinär, wie viele meinen, und wie er vielleicht vor 30 Jahren mal war!“
Was schätzt Janina an ihrem Handwerksberuf? Die abwechslungsreiche Arbeit an verschiedenen Orten, das Eingehen auf die Kundenwünsche und nicht zuletzt auch die gute Bezahlung. Lehrlinge bei den Isolierern bekommen dreimal so viel Geld wie eine Friseurin. „Das ist nicht zu verachten! Ich konnte mir ein neues Auto kaufen“.
Und was empfiehlt Janina anlässlich des Girl´sDay anderen Mädchen und Frauen? “Entscheidend ist, dass einem die Arbeit liegt!“ Ihr liegt das Handwerk, hier sieht sie ihre berufliche Zukunft. Nach dem Ausbildungsende im Sommer 2011 will sie als Gesellin im väterlichen Betrieb arbeiten und Erfahrungen sammeln. Und wenn der Vater sich in gut sechs Jahren zurückziehen will, schließt sie nicht aus, dass sie als dann 30jährige den Handwerksbetrieb übernimmt. Ihr Alleinstellungsmerkmal als „Frau am Bau“ wird ihr dabei wohl erhalten bleiben.
]]></content:encoded>
<category>Allgemein</category>
<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 16:29:00 +0100</pubDate>
</item>
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<title>Girls'Day: Fliesenlegerin Lisa Späth kennt ihre Vorteile </title>
<link>http://www.bauberufe.net/informationen/neues/neues-detailanzeige/article/girlsday-fliesenlegerin-lisa-spaeth-kennt-ihre-vorteile.html</link>
<description>Lisa fühlt sich im Fliesenlegerhandwerk wohl, obwohl es nicht ihre erste Wahl war. </description>
<content:encoded><![CDATA[Sie ist zwar noch in der Ausbildung zur Fliesenlegerin, aber schon heute ist sich die 19jährige Lisa Späth über eins sicher. Sollte sie jemals als Chefin einen Fliesenlegerbetrieb führen, dann wird sie vor allem Frauen einstellen. Die Begründung ist kurz und prägnant: „Frauen sind geschickter, vor allem wenn es um den letzten Schliff geht!“. Konkret meint sie dabei vor allem die letzten Arbeiten, die ein Fliesenleger vor der Übergabe des neuen Bades oder des neuen Fußbodenbelages an den Bauherren verrichtet: das Verfugen der Fliesen. Aber auch schon beim Verlegen ist Genauigkeit gefragt. Die zierliche junge Frau aus dem Ort Willich, Kreis Viersen ist zum Ende ihres dritten Lehrjahrs von ihrer Leistung überzeugt: „Ja, ich arbeite anders als die Jungs, ich bin genauer!“. Das ist etwas, mit dem man im Handwerk punkten kann. Schließlich soll der Kunde mit der Handwerkerleistung zufrieden sein, sonst sucht er sich beim nächsten Bauprojekt einen anderen.
Lisa fühlt sich im Fliesenlegerhandwerk wohl, obwohl es nicht ihre erste Wahl war. Lange wollte sie Polizistin werden. Dann war es der ältere Bruder, der sie mit seiner eigenen Ausbildung zum Fliesenleger auf den Geschmack gebracht hat. Heute kann sie sich keinen anderen Beruf als Fliesenlegerin vorstellen. Dafür nimmt sie in Kauf, dass sie in ihrer betrieblichen Ausbildung die einzige Frau unter 15 Männern ist. Hat sie deshalb blöde Sprüche zu hören bekommen? „Eher selten!“. Das größere Problem war, einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Arbeiten Frauen etwa zu genau? Natürlich nicht, aber wenn eine Frau als Lehrling und Gesellin eingestellt wird, muss ein Betrieb u.a. getrennte Sanitäranlagen haben. Für viele, vor allem kleine Betriebe, ist das mitunter ein Hinderungsgrund. Für Lisa ist das eher ein vorgeschobener Grund. Umso mehr will sie mit ihren guten Leistungen für mehr Frauen in ihrem Handwerk werben. Sie selbst schätzt es, an verschiedenen Orten tätig zu sein und handwerkliches Geschick und Kreativität zeigen zu können. Sie will es „den Kunden recht machen“. Wer das will, ist ihrer Meinung nach im Fliesenlegerhandwerk gut aufgehoben. Und was empfiehlt Lisa anlässlich des Girl‘sDay anderen Mädchen und Frauen? „Ein wirklich toller Beruf auch für eine Frau.“ Oder gerade für eine Frau am Bau.]]></content:encoded>
<category>Allgemein</category>
<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 16:29:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title>Girls'Day: Maurerin Melanie Kübler ist stolz auf ihre Bauten</title>
<link>http://www.bauberufe.net/informationen/neues/neues-detailanzeige/article/girlsday-maurerin-melanie-kuebler-ist-stolz-auf-ihre-bauten.html</link>
<description>Melanie Kübler bringt es direkt auf den Punkt: „Ich wünsche mir mehr Frauen am Bau.“ </description>
<content:encoded><![CDATA[Melanie Kübler bringt es direkt auf den Punkt: „Ich wünsche mir mehr Frauen am Bau.“ Noch ist sie eine der wenigen Frauen, die sich für eine Ausbildung als Maurerin entschieden hat, aber sie hat es bislang nicht bereut. Angefangen hat alles mit dem Hausbau ihrer Eltern vor einigen Jahren. „Es hat mich fasziniert, wie ein Haus entsteht und was alles berücksichtigt werden muss!“, erklärt die 20jährige aus der Nähe von Schramberg in Baden-Württemberg. „Das wollte ich genauer wissen!“. Inzwischen nähert sich ihre dreijährige Ausbildung in der Bauunternehmung Schumacher in Spaichingen dem Ende zu und Melanie hat viel gelernt, gesehen und vor allem gemacht. „Ich bin jeden Tag ein bisschen stolz auf mich und auf das, was ich am Bau gemacht habe. Und in 30 Jahren kann ich es immer noch sehen!“
Neben der Faszination für das Bauen an sich ist es auch die Vielseitigkeit, die sie an ihrem Beruf als Maurerin schätzt. Unterschiedliche Baustoffe und unterschiedliche Bauvorhaben sorgen für einen abwechslungsreichen Tag. Es werden Wände gemauert, der Boden betoniert und ein kleiner Graben für Abwasserrohre gezogen. Stützen, Schalungen und Decken werden hergestellt. Dazu kommen die vielen Kontakte mit Menschen, und auch das Draußen sein bei Wind und Wetter findet Melanie gut.
Wie wirkt sie auf ihre männlichen Kollegen? Selbstbewusst erklärt Melanie, dass sie positive Energie und mehr Fröhlichkeit in das Team und in die Arbeit einbringt. Das schätzen ihre Kollegen und auch ihr Chef Armin Schumacher, der sofort beim Vorstellungsgespräch wusste, dass „Melanie den richtigen Biss für ihren Beruf auf dem Bau mitbringt“. Zwei Wochen später war der Ausbildungsvertrag unterzeichnet. Heute schätzt er das neue und nettere Umgangsverhalten in seinem Betrieb – durch eine Frau am Bau. Und Melanie ergänzt selbstbewusst, dass sie ihrem Chef durch ihre Einstellung diese neue Erfahrung bieten wollte. Das hat funktioniert. Sie wird nicht die einzige Frau bleiben.
Melanies Berufswahl hat natürlich für Überraschungen in ihrem privaten Umfeld gesorgt. „Meine Freundinnen waren platt, meine Eltern überrascht.“ Heute schätzen vor allem die Eltern ihre Fachkompetenz und nutzen das Wissen, um kleine Bauvorhaben zuhause durchführen zu lassen – von der Tochter.
Und was empfiehlt Melanie anlässlich des Girl‘sDay anderen Mädchen und Frauen? Worte sind da eigentlich nicht nötig. Melanie strahlt bei und mit ihrer Arbeit aus, dass sie dort angekommen ist, wohin sie wollte – als Frau am Bau. Besser und selbstverständlicher kann sie andere Frauen nicht motivieren.]]></content:encoded>
<category>Allgemein</category>
<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 16:29:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title>Girls'Day: Zimmererin Julia Ottensmann macht die Arbeit mit dem Baustoff Holz einfach Spaß</title>
<link>http://www.bauberufe.net/informationen/neues/neues-detailanzeige/article/girlsday-zimmererin-julia-ottensmann-macht-die-arbeit-mit-dem-baustoff-holz-einfach-spass.html</link>
<description>„Es sollte ganz einfach Holz sein!“. Als Julia Ottensmann diese Entscheidung für sich getroffen...</description>
<content:encoded><![CDATA[<span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">„Es sollte ganz einfach Holz sein!“. Als Julia Ottensmann diese Entscheidung für sich getroffen hat, musste nur noch der passende Ausbildungsplatz gefunden werden. Das war zunächst nicht ganz einfach. Die Wuppertalerin hat zahlreiche Bewerbungen geschrieben und ist häufig an den Voraussetzungen der Betriebe für die Einstellung gescheitert. Aber davon hat sie sich nicht unterkriegen lassen und wurde bei einem Holzbaubetrieb in Düsseldorf fündig. Nun kann sie sich als Frau am Bau beweisen. „Natürlich gibt es schon mal muntere Sprüche der Kollegen, wenn ich auf der Baustelle oder im Ausbildungszentrum auftauche. Aber es ist nie bösartig und man gewöhnt sich dran!“. Und wenn Julia Ottensmann meint, dazu muss etwas gesagt werden, dann sagt sie es. Sie sieht es als Vorteil an, dass sie mit 25 Jahren ihre Ausbildung begonnen hat. Die heute 27jährige kam erst nach Umwegen zum Zimmererhandwerk.</span>
<span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Als Kind war Ärztin ihr Traumberuf. Als Jura-Studentin hat sie sich auf den Weg gemacht, Anwältin zu werden. „Das war es nicht!“. Es folgten diverse Praktika, auch im Holzbau und da ist sie dann aus Überzeugung geblieben. Ihren Berufswunsch hat sie aber erst verkündet, als der Ausbildungsvertrag unterzeichnet war. War sie sich doch nicht sicher? „Als ich für mich wusste, was ich wollte, wollte ich einfach keine Diskussion darüber haben und habe Freunde und Familie vor vollendete Tatsachen gestellt!“ Überzeugend ergänzt Julia: „Ich habe mich bewusst für den Holzbau entschieden und ich mache es wirklich gerne!“</span>
<span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Und was empfiehlt Julia anlässlich des Girl‘sDay anderen Mädchen und Frauen? „Wichtig ist, dass man das macht, was einem Spaß bringt. Das ist für mich die Arbeit mit Holz!“ Sie mag es, auch bei Wind und Wetter, draußen zu sein und hat einfach Interesse, mit Holz zu bauen. „Naja, als Frau am Bau sollte man nicht pingelig sein und auch ein bisschen Kraft haben!“, sagt Julia Ottensmann und trägt beschwingt und locker den nächsten Holzbalken zur Bearbeitung in die Werkstatt.</span>
]]></content:encoded>
<category>Allgemein</category>
<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 16:29:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title>Girls'Day: Straßenbauerin Ann-Marie Cremers packt es an</title>
<link>http://www.bauberufe.net/informationen/neues/neues-detailanzeige/article/girlsday-strassenbauerin-ann-marie-cremers-packt-es-an.html</link>
<description>Wer Kreativität ausleben und sehen will, was er macht, ist hier im Straßenbau richtig! </description>
<content:encoded><![CDATA[Die Anforderungen von Ann-Marie Cremers an ihren künftigen Beruf waren eindeutig. Es sollte etwas Handwerkliches sein und sie wollte Tag für Tag sehen, was sie gemacht hat. Das hat ihr auch ihr Praktikum noch zu Schulzeiten bestätigt. Ann-Marie hatte sich den Arbeitsalltag im Büro der Stadtverwaltung Viersen angeschaut und wusste schnell: „Das ist es nicht!“. Aber das, was draußen vor der Tür vorging, das reizte sie. Draußen, das war der Bauhof der Stadt Viersen. Sie bewarb sich auf die Ausbildungsstelle als Straßenbauerin und als Frau hatte sie mehr als gute Karten. Die Stadt Viersen muss das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) beachten und bei passender Eignung Frauen berücksichtigen.
An ihrer Eignung für den Beruf der Straßenbauerin hatte Ann-Marie nie Zweifel: „Ich kann es!“. Kurz vor dem Ende der dreijährigen Ausbildung ist ihr Können als Straßenbauerin umfangreich erweitert worden. Ob Plätze, Bürgersteige oder Bahnsteige, ob Gehwegplatten, Pflaster- oder Natursteine sowie Mosaiksteine – Ann-Marie macht ihre Arbeit mit Präzision und Hingabe. Und immer wieder aufs Neue freut sich die 19jährige, wenn sie mit einem gewissen Stolz ihre vollbrachte Arbeit auf den Gehwegen und Straßen der Stadt Viersen sieht. Nach drei Jahren als Frau am Bau hat sie sich daran gewöhnt, eher eine Ausnahme in der Männerdomäne Bau zu sein. Aber Ann-Marie ist mit sich im Reinen. Nicht nur ihr berufliches Glück liegt auf der Straße – auch das ganz private. Bei der überbetrieblichen Ausbildung hat sie ihren Freund kennengelernt. So ist es nicht ausgeschlossen, dass die beiden angehenden Straßenbauer später einmal ein Straßenbauunternehmen gründen.
Und was empfiehlt Ann-Marie anlässlich des Girl‘sDay anderen Mädchen und Frauen? „Was soll ich raten? Wer Kreativität ausleben und sehen will, was er macht, ist hier im Straßenbau richtig! Und ein bisschen hängt es auch davon ab, wie eine Frau körperlich gebaut ist.“ Auch wenn die Kollegen schon mal bei schweren Steinen helfen, Ann-Marie kann anpacken und zeigt das Tag für Tag und bei Wind und Wetter.
]]></content:encoded>
<category>Allgemein</category>
<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 16:29:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title>Deutsches Team für die Zimmerer-Europameisterschaft 2012 steht fest</title>
<link>http://www.bauberufe.net/informationen/neues/neues-detailanzeige/article/deutsches-team-fuer-die-zimmerer-europameisterschaft-2012-steht-fest.html</link>
<description>EM 2012 findet parallel zur Messe DACH+HOLZ International statt</description>
<content:encoded><![CDATA[Die Zimmerer-Nationalmannschaft von Holzbau Deutschland hat die Weichen für eine erfolgreiche Zimmerer-Europameisterschaft gestellt. Die drei Zimmerergesellen Andreas Fichter (19) aus St. Georgen in Baden-Württemberg Christopher Hauk (21) aus Rettersheim in Bayern und York Niklas Petersen (22) aus Flensburg in Schleswig-Holstein werden Deutschland bei der Zimmerer-Europameisterschaft 2012 in Stuttgart vertreten. Die Zimmerer-EM findet parallel zur DACH+HOLZ International 2012 vom 31. Januar bis 3. Februar in Stuttgart statt. <br />Die Zimmerer-Nationalmannschaft ist amtierender Vize-Europameister 2010 in der Mannschafts- und Einzelwertung und konnte sich im Oktober 2011 über eine Bronzemedaille bei der Berufs-Weltmeisterschaft „WorldSkills 2011“ freuen, die Mannschaftsmitglied Philipp Stich aus Thüringen für das deutsche Team holte. Stich wird auf der DACH+HOLZ International auf dem Messestand von Holzbau Deutschland über seine WM-Erfahrungen berichten und vormachen, wie man schiftet und genau sägt.<br />Die EM im eigenen Land ist für das deutsche Team „eine besondere Herausforderung“, erklärte Teamleiter Roland Bernardi, Holzbauunternehmer aus dem saarländischen Völklingen. „Wir haben uns daher intensiv vorbereitet, sind guten Mutes und freuen uns auf viele Fans, die uns bei der EM anfeuern!“<br />Auch die Unterstützer der Zimmerer-Nationalmannschaft, die Leistungspartner von Holzbau Deutschland, begrüßen die EM während des wichtigsten Branchentreffens im eigenen Land. „Es ist ein Erlebnis, den Zimmerer-Nachwuchs bei einer EM zu erleben. Umso schöner ist es, dass die EM 2012 auf der wichtigsten Messe und somit unter den Augen der deutschen Holzbaubranche stattfindet. Wir wünschen alles Gute!“, so Matthias Krauss, Sprecher der Industrie im Beirat der Leistungspartner von Holzbau Deutschland und Vorstandsvorsitzender der Mafell AG.<br />Beim EM-Auswahltraining im Dezember 2011 wurden zudem neue Zimmerer in die Nationalmannschaft berufen, die sich nun für die künftigen internationalen Wettbewerbe qualifizieren können. Neu dazugekommen aufgrund ihrer guten Platzierungen bei den Deutschen Meisterschaften sind neben York Niklas Petersen Lucas Neidhardt (20) aus Plauen in Sachsen, Tobias Süssenberger (20) aus Jugenheim in Rheinland-Pfalz und Kevin Weidner (19) aus Bischbrunn in Bayern.<br /><br />Weitere Infos unter <link http://zimmerer-nationalmanschaft.de/ _blank external-link-new-window>www.zimmerer-nationalmannschaft.de</link> und <link http://www.facebook.com/ZimmererNationalmannschaft _blank external-link-new-window>www.facebook.com/ZimmererNationalmannschaft</link>.<br /><br />]]></content:encoded>
<category>Allgemein</category>
<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 11:46:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title>Deutsche Meister 2011 in den bauhandwerklichen Berufen ermittelt</title>
<link>http://www.bauberufe.net/informationen/neues/neues-detailanzeige/article/deutsche-meister-2011-in-den-bauhandwerklichen-berufen-ermittelt.html</link>
<description>Die besten deutschen Gesellen in acht bauhandwerklichen Berufen wurden beim 60....</description>
<content:encoded><![CDATA[<ul><li><b>60. Bundesleistungswettbewerb fand vom 12. bis 14. November <br /> in Feuchtwangen statt</b></li><li> <b>Bayern im Medaillenspiegel an erster Stelle vor Baden-Württemberg</b></li></ul>
Die besten deutschen Gesellen in acht bauhandwerklichen Berufen wurden beim 60. Bundesleistungswettbewerb vom 12. bis 14. November 2011 in der Bayerischen BauAkademie ermittelt. Die knapp 70 Teilnehmer und eine Teilnehmerin hatten sich zuvor als Landessieger/-in in ihrem Beruf für diese Deutsche Meisterschaft qualifiziert, die jährlich vom Zentralverband des Deutschen Baugewerbes veranstaltet wird und in diesem Jahr unter der Schirmherrschaft von Franz Josef Pschierer, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium der Finanzen, stand.
<br />Die Bestplatzierten haben nun die Chance, an internationalen Berufswettbewerben teilzunehmen. Dazu gehören die Berufseuropameisterschaft „Euroskills 2012“ im Oktober im belgischen Spa-Francorchamps und die Berufsweltmeisterschaft „WorldSkills 2013“, die im Juli 2013 nach 40 Jahren wieder in Deutschland, in Leipzig, stattfinden wird.
<br />Im Medaillenspiegel der Bundesländer landete Bayern mit vier Gold- und zwei Silbermedaillen auf dem ersten Platz, gefolgt von Baden-Württemberg mit zwei Goldmedaillen, Platz 3 nahm Niedersachsen mit einer Gold- und einer Silbermedaille ein. Platz vier ging an Sachsen mit einer Gold- und einer Bronzemedaille und Platz fünf an Schleswig-Holstein mit drei Silbermedaillen.
<br />Bei der Siegerehrung erklärte Klaus-Dieter Fromm, Vorsitzender des Berufsbildungsausschusses des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes: „Mit den Ergebnissen dieses Wettbewerbes hat das deutsche Baugewerbe einmal mehr seine hohe Qualifikation unter Beweis gestellt. Jeder fünfte Baubetrieb in Deutschland bildet aus und dokumentiert damit, dass er seine gesellschaftliche Verantwortung gegenüber der jungen Generation ernst nimmt. 75 % aller der Ausbildungsbetriebe am Bau sind Handwerksbetriebe, die erkannt haben, dass Ausbildung der effektivste und beste Weg ist, dass Ausbildung der effektivste und beste Weg ist, seinen eigenen Fachkräftebedarf zu decken.“
<br />Die Ergebnisse im Einzelnen:
<b><br />Beton- und Stahlbetonbauer</b>: 
1. Bundessieger und damit Deutscher Meister ist der 19jährige Patrick Giehl aus Euerbach-Sömmersdorf (Bayern). Der 2. Platz ging an Jörn Büsselmann (22) aus Oldenburg (Niedersachsen). Dritter wurde Tilo Wilmsen-Schreuder (22) aus Goch (Nordrhein-Westfalen).
<b><br />Estrichleger:</b>
1. Bundessieger und Deutscher Meister wurde Eugen Rauleder (20) aus Mosbach (Baden-Württemberg), der zweite Platz ging an Timo Melber (18) aus Schmittlauringen (Bayern), Dritter wurde der 20jährige Sead Kadrija aus dem hessischen Fischbachtal.
<b><br />Fliesen-, Platten- und Mosaikleger</b>:
Deutscher Meister und 1. Bundessieger wurde Hendrik Hiller (21) aus Rothenburg o. d. T. (Bayern), den 2. Platz belegte Jan Kossowski (23) aus Hörnum (Sylt, Schleswig-Holstein); Dritter wurde Michael Müglich (19) aus Dipperz (Hessen).
<b><br />Maurer</b>:
1. Bundessieger und damit Deutscher Meister der Maurer ist der 19jährige Sebastian Wichern aus Deinstedt-Malstedt (Niedersachsen), Zweiter wurde Malte Jensen (20) aus St. Peter-Ording (Schleswig-Holstein), der dritte Platz ging an Mirko Birro (23) aus Eppelborn (Saarland).
<b><br />Straßenbauer</b>:
Deutscher Meister und damit 1. Bundessieger ist Robin Berger (19) aus Frankenstein (Sachsen), Zweiter wurde Otto Andree (24) aus Cottbus (Brandenburg), der dritte Platz holte Tobias Moormann (21) aus Steegen (Mecklenburg-Vorpommern. 
<b><br />Stuckateure/-in:</b>
Deutscher Meister und 1. Bundessieger wurde Matthias Kästle (19) aus Albstadt (Baden-Württemberg), den 2. Platz errang der ebenfalls 19jährige Jonathan Stirnweiß aus dem bayerischen Münchsteinach, dritter im Wettbewerb wurde Philipp Becker (19) aus Marpingen (Saarland).
<b><br />Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer</b>: 
1. Bundessieger und damit Deutscher Meister wurde der 20jährige Marco Signowski aus München. Der 2. Platz ging an Eduard Getzel (22) aus Ibbenbüren (Nordrhein-Westfalen). Dritter auf dem Podest ist der 21jährige Nino Luber aus dem thüringischen Gera.
<b><br />Zimmerer</b>: &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 
Deutscher Meister der Zimmerer und damit 1. Bundessieger ist Kevin Weidner (19) aus dem bayerischen Bischbrunn. Zweiter wurde York Niklas Petersen (22) aus Flensburg (Schleswig-Holstein), Dritter wurde Lucas Neidhardt (20) aus Plauen (Sachsen).]]></content:encoded>
			<category>Allgemein</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 16:01:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Deutscher Meister 2011 bei den Maurern  kommt aus Niedersachsen</title>
			<link>http://www.bauberufe.net/informationen/neues/neues-detailanzeige/article/deutscher-meister-2011-bei-den-maurern-kommt-aus-niedersachsen.html</link>
			<description>Die besten deutschen Gesellen in acht bauhandwerklichen Berufen wurden beim 60....</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Silber geht nach Schleswig-Holstein, Bronze ins Saarland</b>
<b>60. Bundesleistungswettbewerb fand vom 12. bis 14. November <br /> in Feuchtwangen statt</b>
Die besten deutschen Gesellen in acht bauhandwerklichen Berufen wurden beim 60.&nbsp;Bundesleistungswettbewerb vom 12. bis 14. November 2011 in der Bayerischen BauAkademie in Feuchtwangen ermittelt. Erster Bundessieger und damit Deutscher Meister der Maurer ist der 19jährige Sebastian Wichern aus Deinstedt-Malstedt (Niedersachsen). Zweiter wurde Malte Jensen (20) aus St. Peter-Ording (Schleswig-Holstein), der dritte Platz ging an Mirko Birro (23) aus Eppelborn (Saarland).
<br />Insgesamt hatten zwölf Maurer am Bundesleistungswettbewerb teilgenommen und mussten während des zweitägigen Wettbewerbs zwei Mauern erstellen, eine mit einem fränkischen Boxbeutel mit Weinglas, die andere mit den Logo der Bayerischen BauAkademie. Außerdem galt es, einen Ziegelteppich mit der Jahreszahl 2011 zu erstellen.
<br />Der Bundessieger Sebastian Wichern, ausgebildet im Bauunternehmen Erich Köster Wohnungsbau in Jork, zeigte sich über seinen Sieg überrascht. „Ich hatte nicht mehr damit gerechnet, da alle sehr gut waren und die Aufgaben durchaus schwer waren!“ Die ersten drei Bundessieger lagen jeweils nur 0,1 Punkte auseinander. Der zweite Bundessieger Malte Jensen, der seine Ausbildung bei Jensen Bau GmbH in Risum- Lindholm absolviert hatte, hatte auch nicht mit seiner guten Platzierung gerechnet. „Es war eine tolle Erfahrung, hat viel Spaß gemacht, auch weil wir uns trotz der Konkurrenzsituation sehr gut verstanden haben!“ Mit den Worten „Du musst zwar arbeiten, aber mache Dir zwei schöne Tage“ war Mirko Birro aus dem Saarland von seinem Chef der Leica-Bau GmbH aus Eppelborn verabschiedet worden. „Ja, ich hatte zwei schöne Tage, die zudem noch erfolgreich für mich waren!“
<br />Die knapp 70 Teilnehmer und eine Teilnehmerin des Leistungswettbewerbs hatten sich zuvor als Landessieger/-in in ihrem Beruf für diese Deutsche Meisterschaft qualifiziert, die jährlich vom Zentralverband des Deutschen Baugewerbes veranstaltet wird und in diesem Jahr unter der Schirmherrschaft von Franz Josef Pschierer, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium der Finanzen, stand.
<br />Die Bestplatzierten haben nun die Chance, an internationalen Berufswettbewerben teilzunehmen. Dazu gehören die Berufseuropameisterschaft „Euroskills 2012“ im Oktober 2012 im belgischen Spa-Francorchamps und die Berufsweltmeisterschaft „WorldSkills 2013“, die im Juli 2013 nach 40 Jahren wieder in Deutschland, in Leipzig, stattfinden wird.
<br />Bei der Siegerehrung erklärte Klaus-Dieter Fromm, Vorsitzender des Berufsbildungsausschusses des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes: „Mit den Ergebnissen dieses Wettbewerbes hat das deutsche Baugewerbe einmal mehr seine hohe Qualifikation unter Beweis gestellt. Jeder fünfte Baubetrieb in Deutschland bildet aus und dokumentiert damit, dass er seine gesellschaftliche Verantwortung gegenüber der jungen Generation ernst nimmt. 75 % aller der Ausbildungsbetriebe am Bau sind Handwerksbetriebe. Diese haben erkannt, dass Ausbildung der effektivste und beste Weg ist, seinen eigenen Fachkräftebedarf zu decken.“]]></content:encoded>
			<category>Allgemein</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 15:58:00 +0100</pubDate>
			
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